Aktuelles

Gleichstellung von Mann und Frau im Erwerbsleben – Das sollten Grenzgänger in die Schweiz wissen!

Immer mehr Menschen pendeln zum Arbeiten in die Schweiz. Die Zahl der Grenzgänger nimmt stetig zu. Mittlerweile soll es über 300.000 Grenzgänger geben, die täglich die Grenzen der Schweiz passieren und am Abend wieder in ihr Heimatland zurückkehren. Männer wie Frauen nutzen diese Gelegenheit. Wie verhält es sich eigentlich in der Schweiz, wenn es um die Gleichstellung der Geschlechter und die Frauenquote geht? Ein Thema, das auch Grenzgänger angeht.

In der Schweiz gibt es seit Juli 1996 ein Gleichstellungsgesetz. Auf dem Papier ist die Gleichstellung von Mann und Frau also bereits vollzogen. An der Umsetzung hapert es jedoch noch vielerorts und das betrifft natürlich auch Grenzgänger. Um den Frauenanteil zu erhöhen, wird in der Schweiz, wie auch in Deutschland, das Instrument der Frauenquote genutzt. 2018 wurde in der Schweiz beschlossen, dass Frauen zukünftig zu 30% in Verwaltungsräten und zu 20% in Geschäftsleitung bei börsennotierten Firmen mit mehr als 250 Angestellten vertreten sein sollen.

Werden die Quoten jedoch nicht erreicht, werden keine Sanktionen verhängt. Die Unternehmen müssen lediglich in einem Vergütungsbericht erklären, weshalb sie die Richtwerte nicht erzielen konnten.

Im weltweiten Vergleich hinkt die Schweiz aktuell hinterher. Noch steht sie beim Thema „Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau“ auf Platz 21, doch die Lage bessert sich. Die Frauen sind in der Schweiz im Vormarsch. Insgesamt kann man festhalten, dass sich die Frauenquote in Schweizer Unternehmen erhöht hat und die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, die auch als Grenzgänger unterwegs sind, immer mehr angleicht.

Die Schweiz ist vor allem ein Land der kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Verschiedene Studien belegen, dass immer +mehr Frauen am Erwerbsleben teilnehmen und auch verantwortungsvolle Positionen in KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) bekleiden. Unser Glaubenssatz: Wir machen uns für die Gleichstellung von Mann und Frau im Erwerbsleben stark und sind gegen die Diskriminierung am Arbeitsplatz. Auch, wenn sich dieser in der Schweiz befindet, können wir helfen.

Sie haben zu diesem zentralen Thema spezielle Fragen? Wir beraten Grenzgänger umfassend über eine große Bandbreite an arbeitsrechtlichen Belangen. Nehmen Sie mit unserer Kanzlei in Lörrach oder unserer Kanzlei in Bad Krozingen Kontakt auf und vereinbaren Sie gleich einen Termin.


Grenzgänger – Erhöhen Sie Ihre Bewerbungschancen in der Schweiz!

Höhere Gehälter, stabile Wirtschaftslage, gute Weiterbildungsmöglichkeiten und vergleichsweise geringe Lebenshaltungskosten im Heimatland – wer als Grenzgänger in der Schweiz arbeitet, genießt eine Menge Vorteile. Sie wollen sich als Grenzgänger in der Schweiz auf eine freie Arbeitsstelle erfolgreich bewerben? Dann sollten Sie Folgendes wissen: Für eine Bewerbung benötigen Sie ähnliche Unterlagen wie bei einer Bewerbung in Deutschland. Dazu gehören beispielsweise Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse und Zertifikate.

Eine Besonderheit gibt es jedoch: Als Grenzgänger empfiehlt es sich, den Unterlagen eine Referenzliste beizulegen. Dies ist in der Schweiz weit verbreitet. Was beinhaltet diese Liste? Auf einer Referenzliste erklären sich Kontakte aus früheren Arbeitsverhältnissen oder Ausbildungen dazu bereit, Auskunft über die Leistungen und die Persönlichkeit des Bewerbers zu erteilen. Achten Sie dabei auf die geforderten sprachlichen Voraussetzungen der Schweiz.

Viele technologisch fortschrittliche Firmen in der Schweiz setzen auf Online-Bewerberpools. Bewerber registrieren sich ganz einfach online, laden ihre Dokumente hoch und können sich online auf die freie Stelle bewerben. Viele Stellen in der Schweiz werden auch über Personalvermittlungen aufgegeben. So wird bereits im Vorfeld überprüft, ob ein Bewerber geeignet ist oder auch nicht.

Sie haben auf Ihre Bewerbung eine Zusage erhalten und werden demnächst zwischen Deutschland und Schweiz pendeln? Dann unterliegen Sie dem Schweizer Arbeitsrecht, dass sich gegenüber dem deutschen Arbeitsrecht deutlich unterscheidet und ein höchst komplexes Regelwerk darstellt. Für Laien ist das Schweizer Arbeitsrecht schwer durchschaubar. Rechtsanwalt Hannes Künstle ist auf die arbeitsrechtlichen Belange von Grenzgängern spezialisiert und klärt auf diesem Gebiet alle relevanten Fragestellungen in unserer Kanzlei in Lörrach und Bad Krozingen. Am besten, Sie vereinbaren gleich einen Termin.


Auswandern in die Schweiz – was Grenzgänger wissen sollten

Grenzgänger genießen das Beste aus zwei Welten: Sie wohnen in grenznahen Regionen in
Deutschland und profitieren hier von vergleichsweise geringeren Mieten und
Lebenshaltungskosten. In der Schweiz genießen Grenzgänger die Vorteile des höheren
Lohnniveaus, der soliden Wirtschaftslage und der lukrativen Arbeitsmöglichkeiten. Kein
Wunder, dass das Modell „Grenzgänger“ auf so viele Arbeitnehmer eine große
Anziehungskraft ausübt. Einige beschäftigen sich jedoch ernsthaft mit dem Gedanken, ihren
Wohnsitz dauerhaft in die Schweiz zu verlagern. Ist das überhaupt durchführbar? Möglich ist
es, aber nicht einfach. Möchten Sie ein „Zuzüger“ in das Nicht-EU-Land Schweiz werden,
müssen Sie so einiges beachten.

Das Wichtigste: Sie benötigen zwingend eine „Arbeitsbewilligung B“, die in den meisten
Fällen für 5 Jahre ausgestellt wird. Damit können Sie sich im jeweiligen Kanton des neuen
Wohnortes anmelden, dies ist jedoch mit zahlreichen Formalitäten verbunden.
Achtung: Wer in die Schweiz ziehen möchte, muss nachweisen, dass er seinen
Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und dies auch belegen, z.B. durch einen
Vermögensnachweis oder Arbeitsvertrag. Die jeweilige Behörde überprüft im Nachgang, ob
genügend liquides Kapital vorhanden ist und entscheidet u.a. auf dieser Basis, ob eine
reguläre Aufenthaltsbewilligung erteilt oder auch abgelehnt wird. Nicht ganz einfach ist auch
die steuerliche Seite in der Schweiz. Zuzüger unterliegen der vollen Höhe der Quellensteuer,
die mit der Einkommenssteuer vergleichbar ist. Auch die versicherungsrechtlichen Belange
in der Schweiz erfordern Expertenwissen.

Trotz zahlreicher Fallstricke ist es durchaus möglich, in die Schweiz zu ziehen. Unsere Kanzlei berät Sie als Grenzgänger und Zuzüger dazu gerne in allen rechtlichen Fragen. Herr Hannes Künstle ist spezialisiert auf die arbeitsrechtlichen Fragen von Grenzgängern und ein Experte auf dem Gebiet „Schweizerisches Arbeitsrecht“. Vereinbaren Sie gleich einen Termin.