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Grenzgänger – Erhöhen Sie Ihre Bewerbungschancen in der Schweiz!

Höhere Gehälter, stabile Wirtschaftslage, gute Weiterbildungsmöglichkeiten und vergleichsweise geringe Lebenshaltungskosten im Heimatland – wer als Grenzgänger in der Schweiz arbeitet, genießt eine Menge Vorteile. Sie wollen sich als Grenzgänger in der Schweiz auf eine freie Arbeitsstelle erfolgreich bewerben? Dann sollten Sie Folgendes wissen: Für eine Bewerbung benötigen Sie ähnliche Unterlagen wie bei einer Bewerbung in Deutschland. Dazu gehören beispielsweise Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse und Zertifikate.

Eine Besonderheit gibt es jedoch: Als Grenzgänger empfiehlt es sich, den Unterlagen eine Referenzliste beizulegen. Dies ist in der Schweiz weit verbreitet. Was beinhaltet diese Liste? Auf einer Referenzliste erklären sich Kontakte aus früheren Arbeitsverhältnissen oder Ausbildungen dazu bereit, Auskunft über die Leistungen und die Persönlichkeit des Bewerbers zu erteilen. Achten Sie dabei auf die geforderten sprachlichen Voraussetzungen der Schweiz.

Viele technologisch fortschrittliche Firmen in der Schweiz setzen auf Online-Bewerberpools. Bewerber registrieren sich ganz einfach online, laden ihre Dokumente hoch und können sich online auf die freie Stelle bewerben. Viele Stellen in der Schweiz werden auch über Personalvermittlungen aufgegeben. So wird bereits im Vorfeld überprüft, ob ein Bewerber geeignet ist oder auch nicht.

Sie haben auf Ihre Bewerbung eine Zusage erhalten und werden demnächst zwischen Deutschland und Schweiz pendeln? Dann unterliegen Sie dem Schweizer Arbeitsrecht, dass sich gegenüber dem deutschen Arbeitsrecht deutlich unterscheidet und ein höchst komplexes Regelwerk darstellt. Für Laien ist das Schweizer Arbeitsrecht schwer durchschaubar. Rechtsanwalt Hannes Künstle ist auf die arbeitsrechtlichen Belange von Grenzgängern spezialisiert und klärt auf diesem Gebiet alle relevanten Fragestellungen in unserer Kanzlei in Lörrach und Bad Krozingen. Am besten, Sie vereinbaren gleich einen Termin.


Auswandern in die Schweiz – was Grenzgänger wissen sollten

Grenzgänger genießen das Beste aus zwei Welten: Sie wohnen in grenznahen Regionen in
Deutschland und profitieren hier von vergleichsweise geringeren Mieten und
Lebenshaltungskosten. In der Schweiz genießen Grenzgänger die Vorteile des höheren
Lohnniveaus, der soliden Wirtschaftslage und der lukrativen Arbeitsmöglichkeiten. Kein
Wunder, dass das Modell „Grenzgänger“ auf so viele Arbeitnehmer eine große
Anziehungskraft ausübt. Einige beschäftigen sich jedoch ernsthaft mit dem Gedanken, ihren
Wohnsitz dauerhaft in die Schweiz zu verlagern. Ist das überhaupt durchführbar? Möglich ist
es, aber nicht einfach. Möchten Sie ein „Zuzüger“ in das Nicht-EU-Land Schweiz werden,
müssen Sie so einiges beachten.

Das Wichtigste: Sie benötigen zwingend eine „Arbeitsbewilligung B“, die in den meisten
Fällen für 5 Jahre ausgestellt wird. Damit können Sie sich im jeweiligen Kanton des neuen
Wohnortes anmelden, dies ist jedoch mit zahlreichen Formalitäten verbunden.
Achtung: Wer in die Schweiz ziehen möchte, muss nachweisen, dass er seinen
Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und dies auch belegen, z.B. durch einen
Vermögensnachweis oder Arbeitsvertrag. Die jeweilige Behörde überprüft im Nachgang, ob
genügend liquides Kapital vorhanden ist und entscheidet u.a. auf dieser Basis, ob eine
reguläre Aufenthaltsbewilligung erteilt oder auch abgelehnt wird. Nicht ganz einfach ist auch
die steuerliche Seite in der Schweiz. Zuzüger unterliegen der vollen Höhe der Quellensteuer,
die mit der Einkommenssteuer vergleichbar ist. Auch die versicherungsrechtlichen Belange
in der Schweiz erfordern Expertenwissen.

Trotz zahlreicher Fallstricke ist es durchaus möglich, in die Schweiz zu ziehen. Unsere Kanzlei berät Sie als Grenzgänger und Zuzüger dazu gerne in allen rechtlichen Fragen. Herr Hannes Künstle ist spezialisiert auf die arbeitsrechtlichen Fragen von Grenzgängern und ein Experte auf dem Gebiet „Schweizerisches Arbeitsrecht“. Vereinbaren Sie gleich einen Termin.


Die aktuellen Homeoffice-Regelungen nach der Corona-Pandemie

Home work home. Die Corona-Pandemie wurde offiziell für beendet erklärt. Doch

viele Grenzgänger wollen weiterhin von zu Hause arbeiten. Ist das möglich? In Zeiten der

Pandemie war Homeoffice kein Problem. Es gab für Grenzgänger in die Schweiz

Sonderregelungen, die die dauerhafte Arbeit aus dem Homeoffice in Deutschland

ermöglichten. Ihren Status als Grenzgänger haben die Arbeitnehmer dabei nicht verloren.

Diese Ausnahmeregelung wurde bis zum 30. Juni 2023 verlängert.

Seit dem 01.07.2023 gibt es nun ein neues Rahmenübereinkommen mit einer

grenzübergreifenden Vereinbarung in puncto Homeoffice:

Die Arbeit aus dem Homeoffice im Wohnsitzstaat ist weiterhin möglich, wenn sie weniger

als 50% der gesamten Arbeitszeit ausmacht. Die Zuständigkeit für die Sozialversicherung

verbleibt im Staat des Arbeitgebers. Das heißt jedoch: Wer 50% und mehr im Homeoffice

arbeitet ist demnach kein Grenzgänger mehr, ist in Deutschland renten- und sozialversichert,

zahlt die Einkommensteuer in Deutschland und muss sich privat oder freiwillig gesetzlich in

Deutschland krankenversichern.

Wichtig zu wissen: Diese neue Vereinbarung zum Homeoffice trifft nur auf

Personen zu, für die das Freizügigkeitsabkommen mit der EU, bzw. das EFTA-Übereinkommen

gilt.

In folgenden Situationen ist das Rahmenübereinkommen jedoch nicht anwendbar:

• Personen, die im Wohnsitzstaat auch eine andere Tätigkeit als Telearbeit ausüben (z. B.

Kundenbesuche, selbstständige Nebentätigkeit)

• Personen, die neben ihrem Wohnsitzstaat, der das Abkommen unterzeichnet hat, und der

Schweiz auch in anderen EU- bzw. EFTA-Staaten eine Erwerbstätigkeit ausüben

• Personen, die zusätzlich zu ihrer Tätigkeit für ihren Schweizer Arbeitgeber auch für einen

anderen Arbeitgeber in der EU bzw. der EFTA arbeiten

• Selbstständig Erwerbstätige

Sollten Sie andere komplexe Fragen rund um das Arbeitsrecht für Grenzgänger haben, dann

steht Ihnen Rechtsanwalt Hannes Künstle in unserer Kanzlei in Bad Krozingen gerne zur

Verfügung. Herr Hannes Künstle ist spezialisiert auf die arbeitsrechtlichen Belange von

Grenzgängern und freut sich auf Ihre Fragen. Am besten, Sie vereinbaren gleich einen

Termin!